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Außerschulische Organisationen

 

Jugendbegleiter geben Einblicke in die Wirtschaft

Jugendbegleiter geben Einblicke in die Wirtschaft

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, zitierte Schulleiterin Heidrun Fleischer vom Joachim-Hahn-Gymnasium Benjamin Franklin bei einer Ergebnispräsentation des Jugendbegleiter-Programms der IHK Ulm.

 
 

Viel Wissenswertes erfuhren 15 Schüler im Programm „Jugendbegleiter aus der Wirtschaft“. Dies will Wissen vermitteln, das direkt nach der Schule im Berufsleben gebraucht wird. „Dieses Programm soll den frühzeitigen Austausch zwischen Schule und Wirtschaft fördern“, meinte Martina Doleghs, die bei der IHK Ulm das Bildungsnetzwerk Schule/Wirtschaft leitet. Als Programmziele nannte sie etwa die Verbesserung der Berufsorientierung oder die Stärkung von wirtschaftsbezogenen und technischen Neigungen.
15 Schüler aus der 10. und 12. Klasse des Joachim-Hahn-Gymnasiums haben sich ein halbes Jahr lang wöchentlich mit den Jugendbegleitern Tanja Kraus von der Volksbank Blaubeuren und Volker Rath von „Artiso solutions GmbH“ Blaustein getroffen. In dem Kurs wurde das Thema „Entwicklung einer Werbekampagne“ bearbeitet. Die Schüler sollten für die Riester-Rente bei dem Personenkreis der 18- bis 35-Jährigen werben und ein Konzept dafür ausarbeiten.
Drei unterschiedliche Werbestrategien stellten die Schüler vor, die recht originelle Einfälle enthielten. „Hamstern Sie für Ihre Zukunft!“, lautete etwa ein Slogan. Andere Schüler wollten mit Hip-Hop und einem Rapper junge Leute von der Riester-Rente überzeugen. Auch eine Jugend-Party mit Chill-Out-Ecke und „Riester-Gang“ in der Volksbank sollte Neukunden anlocken. Auf die Bildersprache setzte eine weitere Kampagne. Holz wurde da mit Geld verglichen und gut war der dran, der noch im Alter einen Holzstapel vor dem Haus hatte. Als Event wurde dazu passend der Wettbewerb „Germanys next Holzfäller“ ausgeschrieben, was für Heiterkeit bei den Besuchern sorgte.
Nichtsdestotrotz erkannten die Schüler, wie wichtig es ist, den Kontakt zwischen der beworbenen Personengruppe und dem Unternehmen herzustellen. Wolfgang Bender, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, zeigte sich begeistert über das Engagement der Schüler.
Er regte an, dass auch Lehrer mit der Wirtschaft in Kontakt treten sollten. „Die Schule und die Wirtschaft sollten nicht neben-, sondern miteinander arbeiten und besser miteinander verzahnt werden“, mahnte Bender.
Den Schülern machte der Kurs Spaß. Man habe neue Einblicke erhalten. Interessant sei auch gewesen, die Hintergründe über die Finanz- und Bankenkrise zu erfahren und jetzt besser verstehen zu können, meinten zwei Schülerinnen. Zum Abschluss erhielten alle teilnehmenden Schüler Zertifikate von der IHIHK sowie einen Büchergutschein von der Volksbank.


(Text von Margot Authenrieth-Kronenthaler, 30.01.2009 © Das Blaumännle)

Die Evaluation des Jugendbegleiter-Programms im Schuljahr 2015/2016 gibt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand des Programms.

Zehnte Evaluation auf der Bildungskonferenz im Jugendbegleiter-Programm veröffentlicht

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