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Koordination & Management

 

"Teil der Entwicklung der Kinder zu sein, ist ein Segen"

"Teil der Entwicklung der Kinder zu sein, ist ein Segen"

Martin Decker, 34 Jahre alt, ist seit 2008 Jugendbegleiter-Manager an der Albert-Schweitzer-Realschule in Böblingen. Welche Erfahrungen macht er in diesem Amt und was liegt ihm besonders am Herzen?

 
 

Mein Beginn

Begonnen habe ich mit einem Theater-Kurs in der Albert-Schweitzer-Realschule. Darauf folgte eine Weiterentwicklung in ein Schul-Club-Angebot, das sich außerhalb der Schule in einem ehemaligen Wehrturm der Stadtmauer befand.
Die Entwicklung des gesamten Jugendbegleiter-Programms in der Albert-Schweitzer-Realschule ist so rasant gewesen, dass eine Unterstützung in der Schule durch einen Koordinator notwendig wurde.
Daraufhin besetzte ich meine Kurse mit Jugendbegleitern und begann die Koordination des Programms in Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

Unterstützung durch die Schule

Nach Vorstellung in der Gesamtlehrerkonferenz, in der mich alle Lehrrkräfte kennen gelernt haben, werde ich gut unterstützt. Die anfänglichen Vorbehalte konnten in vollem Umfang beiseite geräumt werden. Vor allem durch die in allen Bereichen sehr große Unterstützung von der Schulleitung habe ich viel Freiheit in der Gestaltung meiner Aufgabe.

Mein Aufgabenspektrum

  • Komplette Betreuung aller Jugendbegleiter: Vom Erstgespräch der Entwicklung eines Betreuungsangebots bis zur Nachbearbeitung der einzelnen Stunden.
  • Planung und Koordination aller Jugendbegleitertreffen: Wir treffen uns mindestens dreimal in einem Jahr.
  • Planung und Durchführung der Angebots-Präsentation: Dies findet immer zum Schulhalbjahresbeginn zur Vorstellung der Kurse und Jugendbegleiter statt.
  • Gemeinsame Planung der Schul- und Jugendbegleiter-Aktionen zum Jugendkreuzweg an Ostern und unserem Pausen-Advent in der Adventszeit.
  • Öffentlichkeitsarbeit über Print-Medien, persönliche Kontakte zu Schülern, Eltern, Lehrern und dem Amt für Jugend, Vereinen, Hausmeister, Putzdienst, Schule und Sport.
  • Als Ausbildungsleiter der Jugendbegleiter-Qualifikation bin ich weiterhin Ansprechpartner für alle Rektoren der Böblinger Schulen und für jeden, der dieses Ehrenamt gerne mit der notwendigen Qualifikation als Basis ausüben möchte.

Mein schönstes Erlebnis

Zu sehen, wie begeistert und voller Motivation die Kinder die Betreuungsstunden besuchen, ist toll. Teil der Entwicklung der Kinder zu sein, ist ein Segen der Energie unserer Arbeit.

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich?

Ich war langjährig ehrenamtlich in der Jugendarbeit im EJW Böblingen (Evangelisches Jugendwerk Böblingen) tätig. Ich bin zwar durch eine Krankheit behindert, kann aber meine Leistungsfähigkeit, mein Engagement und Wissen der Arbeit so anpassen, dass es mir gut gelingt, alles zu bewältigen. So haben nicht nur die Schülerinnen und Schüler gewonnen. Dank dem EJW und der Albert-Schweitzer-Realschule wurde mir etwas ermöglicht, dass mir sonst auf immer verwehrt geblieben wäre.

Kommunikation innerhalb der Schule


In der Albert-Schweitzer-Realschule ist das Büro der Sekretärin nachmittags nicht besetzt. Dies steht mir somit Montags und Mittwochs zur Verfügung. Die Tür des Büros steht in der Zeit offen und somit ist eine rege Kommunikation möglich.
Zu geplanten Jugendbegleiter-Aktionen treffen sich die Lehrer mit mir gesondert zur Vorbereitung und Planung.


Würdigung meiner Arbeit

Durch die Begeisterung und den Zuspruch des Lehrerkollegiums und der Anerkennung bei den Eltern der Kinder wird meine Arbeit für die Schule gewürdigt. Außerdem erhalte ich einen Unkostenausgleich und eine ehrenamtliche Honorierung meiner Tätigkeit.

Die Evaluation des Jugendbegleiter-Programms im Schuljahr 2015/2016 gibt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand des Programms.

Zehnte Evaluation auf der Bildungskonferenz im Jugendbegleiter-Programm veröffentlicht

Die Evaluation des Jugendbegleiter-Programms im Schuljahr 2015/2016 gibt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand des Programms. >>>